Sonja Egger Illustration | Charakterentwicklung | Text

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Auf der Kirmes

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In Wien ist das halbe Jahr Kirmes. Den Prater kennt jeder, der schon mal was von Wien gehört hat. Und meint damit eigentlich den Wurstel-Prater (gesprochen: Wurschtel-Prater), denn so heißt der verhältnismäßig kleine Teil mit dem Vergnügungspark. Mit Prater ist eigentlich ein riesiges Naherholungsareal gemeint, das aus weitläufigen Wiesen und Wäldern besteht und das Messegelände und ein Stadion (ja, auch wir haben Fußball-Stadien, auch wenn wir nicht wissen, wozu) beherbergt. Weniger bekannt – und das habe ich hier schon einmal gepostet – ist der Böhmische Prater, der angrenzend an ein anderes Naherholungsgebiet, den Laaer Wald, liegt. Der Böhmische Prater ist tatsächlich nur ein Vergnügungspark. Ein sehr überschaubarer. Das was ihn dennoch und gerade für Familien besonders interessant macht: hier kommen v.a. die Kleinsten auf ihre Kosten. Außerdem ist er sowas wie ein Freilichtmuseum, denn es stehen – und fahren – noch etliche Ururalt-Karusselle ganz aus Holz, die liebevoll von Hand bemalt sind und jedem Adrenalin-Junky die Stirn bieten. Die Karussellpferdskizze und alle Fotos sind dort entstanden – bis auf das zweite von oben: das wurde letztes Jahr auf Noirmoutier im französischen Département Vendée gemacht und hat sich hier eingeschummelt, weil mich grad arges Fernweh plagt.

Wenn ich schon nicht weg kann, geh ich jetzt wenigstens zu Luziapimpinella und schau, was sich dort so abspielt.

 

Wochenschnipsel #1

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Was ich diese Woche gemacht habe?

1) An einem neuen Bilderbuch gearbeitet. Nur so viel: für mich ist der Winter noch lange nicht vorbei…
2) Freunden Freude mit Karottenkuchen gemacht.
3) Über Flomarktfund gefreut.
4) Sonnenstrahlen und frisch aufgeblühte Phalaenopsis genossen.
5) Cover für einen Vorlese-Sammelband entworfen.

Ich wünsche Euch schon jetzt einen schönen Wochenbeginn!

 

Eins wollte ich noch sagen…

 

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Winter go home!

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Echt, es reicht! Schon das zweite Mal dieses Jahr liege ich mit einem grippalen Infekt auf der Nase, und draußen schneit es wieder dicke Flocken vom gatschgrauen Himmel. Meine Stimmung sinkt verkehrt proportional zur Gipfelhöhe der liegengebliebenen Arbeit.

Buchstabensuppe war lustig Mitte der Woche, aber mittlerweile weiß ich, dass es in einer ganzen Packung Buchstabennudeln kaum ein L gibt (L für Langeweile), und obwohl das E der häufigste Buchstabe des deutschen Alphabets ist, trifft das nicht auf dessen Vorkommen im Nudelpackerl zu. Merkwürdigerweise wimmelt es aber nur so von Qs – Q wie qualvoll!
Qualvoll langer Winter!

Sogar meine Skizzen sind schon mieselsüchtig.

Ich lege hiermit offiziell Beschwerde ein, und wer will kann mich dabei unterstützen!
Schönen Sonntag wünsch ich Euch trotzdem!

 

Fisch am Freitag

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Eigentlich verdiene ich ja meine Semmeln mit Zeichnen. Warum es hier bislang trotzdem kaum was davon zu sehen gab, liegt vielleicht daran, dass ich quasi den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sehe (oder den Fisch vor lauter Wasser…). Hier also mal was Illustratives.
Den Fisch hab ich schon vor etlichen Monaten mit Porzellanmalstift auf die Platte gezeichnet. Jetzt ist er unter einem Berg Skizzen wieder aufgetaucht – buchstäblich – nachdem ich ihn ganz vergessen hatte. Laut Hersteller soll er ja sogar geschirrspülertauglich sein, aber ob ein Fisch nach so einer Hitze- und Chemiebehandlung nicht eher mit dem Bauch nach oben schwimmt…?
Ich wasche vorsichtshalber händisch ab, auch wenn er schon mal aus der Hand glitscht.

Mehr Fisch am Freitag gibt’s hier bei Andiva.

Mahlzeit + schönes Wochenende Euch allen!

 

 

Warten auf grün

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Der Winter gibt noch ein Gastspiel – ein hoffentlich kurzes. Das Einheitsweiß ist schön langsam witzlos, aber trotzdem heißt es weiterhin warten: Warten auf den Frühling, warten auf grün (wie bei Luzia Pimpinella) und warten auf das Ende der Fastenzeit. Ich helf der Natur (und der Fantasie) schon mal ein bisserl auf die Sprünge – auf meiner Fensterbank sprießen schon die ersten Keimlinge österlicher, lukullischer Genüsse. Zum Fest gibt’s selbst gezogene Donuts! Wer’s nicht glaubt, soll’s selbst ausprobieren.

Als Donutsamen haben Frühstücks”flocken” hergehalten, und das Samensackerl gibt’s gratis hier als PDF-Download. Einfach dünnen Karton oder Packpapier auf A4 zurechtschneiden und Vorlage drauf ausdrucken. Dann nur noch ausschneiden, zusammenkleben und auf grüne Daumen hoffen!

Viel Spaß!

 

Ars Pro Toto

kunst für alle/s
illustration und handgemachtes

ars pro toto bei brigitte-mom

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