Sonja Egger Illustration | Charakterentwicklung | Text

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Erratet Ihr welchen Filmklassiker ich hier nachgestellt habe? Nics heutiges Thema oben ist auch ein ganz wichtiges Element in diesem Film. Die dramatische Schlussszene wird hier von meinem Lieblingsschauspieler (Achtung! Anglizismus:) performt.

Viel Spaß beim Raten. Auflösung gibt’s nächstes Mal.

 

Lebkuchenzeit

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Früh übt sich, was ein guter Zuckerbäcker werden will. Heute habe ich für kleine KöchInnen ein vorweihnachtliches Zuckerl. Naja, sowas Ähnliches. Ein Filzlebkuchenset bestehend aus Lebkuchenteig, Lebkuchenmann und -Stern, drei Ausstecher, ein Nudelwalker (so ein passender Ausdruck für Gefilztes) und natürlich ein Mehlsackerl.

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Das erinnert mich, dass es schön langsam Zeit wird an Weihnachtsbäckerei zu denken. Ach, wäre es nicht schön, wenn alle Weihnachtsnaschereien so gesund und kalorienarm wären? (M)einen kleinen Beitrag für den Kaufmannsladen schicke ich auch gleich zum Creadienstag.

 

Im richtigen Film

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Wenn man mieselsüchtig wird, weil man mit einem Projekt nicht vom Fleck kommt, wenn einen die Selbstzweifel wieder aufzufressen drohen, wenn man alles und jedes in Frage stellt, was man je gemacht hat – kennt Ihr das? – und wenn man dann plötzlich in einer Auslage die eigene Arbeit sieht und sie mit der nötigen zeitlichen Distanz für gut befindet, ja dann ist man im richtigen Film. Das gibt wieder Auftrieb, das stellt zumindest für eine klitzekleine Weile das ewige Selbstzweifelmonster ruhig. So geschehen beim Anblick meiner Leitfigur für das Neuroth-Kinderakustikzentrum, die ich vor über 10 Jahren entwickelt habe.
Danke, liebe Barbara, für diese tolle Idee!

 

 

Erste Weihnachtsdeko

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So früh dran war ich noch nie mit meinem Adventkranz. Wie jedes Jahr auch diesmal selbstgemacht, wenn auch kein klassischer Kranz. Von einer Anleitung habe ich Abstand genommen, weil es wirklich simpel ist: Der Kern besteht aus altem Zeitungspapier, in Form gedreht (feucht geht es leichter) und mit Floristendraht und -krepp umwickelt. Der Rest ist Ausprobieren. Alles an Naturmaterialien, das sich übers Jahr zusammengesammelt hat – teils gefunden teils gekauft – wird mit Heißkleber aufgeklebt. Die Kerzen habe ich zusätzlich mit Draht fixiert. Bänder drauf. Fertig!

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Und jaja, die brennende Kerze wird nochmal gegen eine neue ausgetauscht, dass ganz stilecht am ersten Advent das erste Lichtlein brennt.

Ab damit zum Creadienstag. Mal sehen, was ich dort so finde.

 

 

Herbststadtgang

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Melk an der Donau liegt nur eine knappe Bahnstunde von Wien entfernt und doch war ich zum ersten Mal dort. Abschreckend im Vorbeifahren das alles beherrschende Stift, massiv wie eine Felswand. Und doch: Melk ist eine unglaublich schöne kleine Provinzstadt mit Häusern aus dem 15. und 16. Jahrhundert und Fassaden aus dem Biedermeier. Unesco-Weltkulturerbe. Zurecht.

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Stift Melk, barock, wuchtig, weitläufig. Limburg nix dagegen. In den Dimensionen der Melker Innenstadt beinah ebenbürtig. Besonders beeindruckend die Stiftsbibliothek, die bis in die 60er-Jahre einen Erstdruck der Gutenberg-Bibel besaß. Und aus Geldmangel verkaufen musste. (Ich hätte wohl eher einige hundert der unzähligen Goldengerl verscherbelt.)

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Draußen im Park akkurat zurecht gestutze barocke Hecken, mit der Nagelschere getrimmter Rasen und der schönste Christbaum in spe überhaupt (zumindest würde er sich gut als Christbaum machen). Nachlässig: Laub auf dem Kiesweg. Tststs.

Mehr draußen bei Nic.

 

 

Schattentheater

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Wie letzte Woche hier versprochen, geht es heute weiter mit Rotkäppchen und dem bösen Wolf. Diesmal ist der Jäger mit dabei. Mit im Gepäck eine Anleitung für ein Schattentheater:

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Ihr braucht dazu:

Festen Karton (hier eine alte Lampenverpackung), 76 cm x 35 cm
Stabiler Fotokarton (oder wie hier eine alte Schuhschachtel) für die Kulisse
Seidenpapier (ca. 30 cm x 32 cm)
Doppelseitiges Klebeband
Klettverschluss
Cutter, Schere, Lineal, ev. Falzbein

So ein Schattentheater ist schnell gebaut. Ihr könnt dafür ganz einfach eine Schachtel verwenden und den Boden ausschneiden.
Mit einem Klapptheater, wie ich es hier zeige, hat man allerdings wesentlich mehr Bewegungsfreiheit: Dazu den Karton mit dem Falzbein dritteln. Die Seitenklappen messen je ca. 17 cm, um die Stabilität zu erhöhen habe ich 3 cm weiter noch einmal einen Falz gezogen. Dann wird im Mittelteil die Bühne ausgeschnitten. Meine misst ca. 28 cm x 30 cm. (Nach diesem Arbeitsschritt habe ich den Karton schwarz lackiert – das ist aber Geschmackssache und muss nicht sein.) Über den Ausschnitt wird von innen weißes Seidenpapier mit einer entsprechenden “Nahtzugabe” geklebt. Verwendet habe ich einfaches Klebeband, aber mit doppelseitigem geht es schneller. Nun ist das Schattentheater eigentlich schon einsatzbereit. Schöner wird es natürlich mit der entsprechenden Kulisse: Ich habe dafür ein Motiv entworfen, das sowohl hochkant als Baum wie auch liegend als Gebüsch funktioniert. Ich finde es praktischer und auch schöner, die Kulisse VOR dem Seidenpapier zu befestigen. So ist sie leichter auswechselbar und bildet den richtigen Rahmen. Zur Befestigung habe ich Klettband mit doppelseitigem Klebeband am Theaterrahmen und Kulissenteil fixiert.

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Mit einer starken Lichtquelle kann die Vorstellung dann auch schon beginnen. Und so schaut mein Ergebnis aus: Hübsch, oder?

Alle Entwürfe stammen wieder von mir und wandern wie üblich zum Creadienstag und erstmals zu Nina.

 

 

Ars Pro Toto

kunst für alle/s
illustration und handgemachtes

ars pro toto bei brigitte-mom

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