Sonja Egger Illustration | Charakterentwicklung | Text

Ein Post-Post

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Dieser Tage wird mir bewusst, wie sehr das Bloggen mein Leben umkrempelt. Da war zuerst die ehrenvolle Einladung der lieben Katja, die mich um meinen Senf zum Thema Zuhause gebeten hat.
Dann die signifikant häufiger auftretenden Blähungen meines Briefkastels: Privat hab ich schon lange kaum mehr Karten verschickt. Oder Briefe oder Pakete. Und genauso selten hab ich welche bekommen. Seit Bloggeburt stehe ich aber nun immer öfter mit vollen Händen da. Ein ganz besonderes Packerl aus Schottland, das erst den Weg über Indien (klar, India klingt ja genauso wie Austria! Eben!)  zu mir gefunden hat, lässt mein Herz einen Hüpfer machen. Rebekka, deren schöner Blog jeden (kochvernarrten) Leser begeistert, hat anlässlich ihres esten halben Geburtstages eine wunderwunderschöne antike Apothekerflasche verlost. Welch sentimentale Kindheitserinnerungen sie damit ausgelöst hat, konnte sie natürlich nicht wissen. Und als wäre das nicht genug der guten Gabe, waren noch feinste Papiertütchen beigepackt, so liebevoll von Hand gefaltet und stabil und fest genug um fortan stifte- und pinselhaltenderweise mein Schreibtischchaos zu zähmen. Danke, liebe Rebekka!

Und noch mehr Post: Danke, liebe Mano, für diesen wunderbar duftigen Gartenkartengruß! Nur meine Überraschung war größer als meine Freude! Hach!

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So viel Aufmerksamkeit bekommt jemand selten, der den ganzen Tag allein im stillen Kämmerlein vor sich hin werkelt. Habt Dank, Ihr Lieben! Und auch allen Anderen, die sich die Mühe machen, meine Hirngespinste zu lesen und eventuell sogar zu kommentieren, sei an dieser Stelle noch von ganzem Herzen gesagt: DANKE!

 

Samstagskaffee, der Dritte

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Mein Samstagmorgen beginnt in guter Gesellschaft von Ninjas Morgenkaffeerunde und ansonsten so wie die Woche aufgehört hat: Mit Arbeit (heute aber nur ein bissi). Ich muss aufpassen, dass ich die beiden Gläser nicht verwechsle. …Örks… Farbwasser statt… ratet mal…!? Später geht’s ins Museumsquartier zu einer Kinderbuch-Ausstellung – sicher extra für mich verlängert ;-). Weil ich Schnarchnase schon seit Monaten davon weiß, aber es wie immer erst auf den letzten Drücker schaffe. Geht’s Euch auch so?

Und hier noch ein paar Eindrücke vom letzten Wochenende:

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Erratet Ihr wo ich war?

Im Grünen und doch in der Stadt.
Einer kleinen: Im wunderschönen Rothenburg ob der Tauber. Bei meiner Schwiegerfamilie.

Habt ein schönes Wochenende!

Zuhause

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Katja stellt anderen Bloggerinnen in diesen Wochen die Frage, was Zuhause für sie bedeutet. Die Gedanken, die sie mit uns teilen, verhelfen mir in dieser Zeit des Umbruchs zu mehr Klarheit darüber wo ich stehe und wohin ich will. Was ich mit Zuhause assoziiere könnt Ihr in meinem heutigen Gastpost bei der Raumfee nachlesen.
Egal, was mir die Zukunft in dieser Hinsicht bringt – eines steht fest: Den Tapetenwechsel brauche ich jetzt schon! Nach einer kurzen aber umso intensiveren Woche werde ich meinen Arbeitsplatz kurzerhand ins Grüne verfrachten und dort arbeiten.
Und was habt Ihr so vor?

Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende!

 

Filzsteckerleis

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Drei Fliegen mit einer Klappe. Seit längerem wieder was Gefilztes, was für den Kaufmannsladen und Teil 2 zu meinem August-Schwerpunkt Eisiges: 3 Filzeislutscher in den Geschmacksrichtungen HimBeerig, Jelly und FunnyTwins. Inhalt: 100% Schafwolle (naja, abzüglich Holzsteckerl) plus Verpackung. Die dürft Ihr dann selbst entsorgen! Und weil ich immer wieder gefragt werde: Ja, irgendwann wird es wohl einen Shop geben, aber aus zeitlichen Gründen muss ich die Eröffnung immer wieder verschieben. Deshalb mache ich keine Prognosen und keine falschen Versprechungen mehr.

Und damit marschiere ich jetzt nach der Sommerpause schnurstracks zum Creadienstag und lass mich von den anderen Einreichungen inspirieren.

 

Alles hat ein Ende…

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… nur das Kipferl hat zwei. Oder so ähnlich.
Endlich ist sie auch bei uns vorbei, die allesversengende Affenhitze. Nichts weiter gebracht in dieser Woche. Computer und Scanner kurz vor dem Hitzetod. Und eine gröbere Enttäuschung: In der ärgsten Hitzenot spontan nach einer anderen Wohnung gesucht und wie durch ein Wunder eine gefunden. Altbau mit Fischgrätparkett und Flügeltüren, totz guter Infrastruktur Traumlage im Grünen mit Gartennutzung und preislich nicht völlig durchgeknallt. Aber: Pech gehabt – andere Interessenten waren eine Sekunde schneller. Die Angst vor dem Stress eines Umzuges hat uns kurz zaudern lassen.
Naja, kann man nix machen. Jetzt freu ich mich auf Ninjas Samstagskaffee, ein paar kühlere Tage und die erste feste Nahrung seit zwei Tagen.

Habt ein schönes Wochenende!

 

Fior di Latte Steckerleis

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Seit fünf Wochen ist hier Hochsommer. Und mit Hochsommer meine ich vor allem hoch. Die Temperaturen steigen weit über 30° und schrammen seit zwei Wochen immer wieder an der 40°-Marke vorbei. Beneidenswert die Menschen, die bei solcher Hitze aufblühen. Ich gehöre leider nicht dazu, was auch daran liegen mag, dass die Hitze in der Großstadt im Allgemeinen und arbeitetenderweise in einer Dachgeschoßwohnung im Speziellen weniger erträglich ist, als im Grünen, im Schatten der Bäume oder am Wasser. Um mir diese Hitze erträglicher zu machen, hab ich mir einen Eisschwerpunkt für den August ausgedacht. Beginnen möchte ich mit italienischem Fior di Latte-Eis. Das Rezept ergibt ca. 900ml:
200 ml Milch
300 ml Schlagobers/Sahne
100-150 g Zucker (nach Geschmack)
150 g Marscarpone

Milch und Zucker in einem Topf aufkochen, Mascarpone zugeben und noch einmal aufkochen. Den Topf vom Herd nehmen. Sobald die Flüssigkeit abgekühlt ist, das halb steif geschlagene Obers unterheben. In einem verschließbaren Behälter einfrieren und gelegentlich vom Rand her umrühren, damit sich nicht zu viele Eiskristalle bilden. Ich hab das recht süße und nicht grad leichte Eis mit einem ungezuckerten Fruchtpüree aus Himbeeren und Schwarzbeeren (Blaubeeren) kombiniert und in Eislutscherformen eingefroren.

Lasst es Euch schmecken!

 

Ars Pro Toto

kunst für alle/s
illustration und handgemachtes

ars pro toto bei brigitte-mom

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