Sonja Egger – ars pro toto
Kunst für alle / s
Frage-Foto-Freitag #2
Mein zweiter Frage-Foto-Freitag bei Steffi gibt Fragen und Antworten auf:
1.) Dein Bild der Woche?
Wunderschöne Altbaubodenfliesen.
2.) Was wirst du heute nicht machen?
Filzen. Heute wird gezeichnet.
3.) Was hat dich diese Woche überrascht?
Dass ich schwer zu überraschen bin.
4.) Wofür hattest du viel zu wenig Zeit?
Faulenzen.
5.) Mit wem oder was hast du in schöner Weise viel Zeit verbracht?
Mit und in der Natur.
Schönes Wochenende!
Pariser Freunde
Gestern kam Post aus Paris und nun bin ich glückliche Besitzerin dieser wunderschönen Karten. Verlost hat sie Svea, der Welt beste Filzerin, bei diesem Gewinnspiel. Jede/r Filzer/in stößt irgendwann auf ihre Tiere und ich verneige mich vor solch einem Talent.
Danke, liebe Svea! Für die Karten und die Inspiration.
Sonntagsessen
Nachdem ich mich über 20 Jahre lang fleischlos ernährt hatte, hat mich Cupido ausgerechnet mit einem veritablen Carnivoren zusammen gebracht. Und da die Liebe bekanntlich durch den Magen geht, versuche ich einen Kompromiss zwischen beiden Extremen zu finden, der darin besteht, dass ich mich unter der Woche nach wie vor vorwiegend vegetarisch ernähre, aber am Wochenende oft groß aufkoche – eben mit Fleisch (obwohl das eher seine Domäne ist).
Gestern gab’s z.B. Wiener Gulasch. Man braucht dafür:
1 kg würfelig geschnittenen Wadschinken
ca. 800 g klein geschnittene weiße Zwiebeln
2 Knoblauchzehen, gehackt oder gepresst
40-50 g gutes (!) Paprikapulver (je nach Geschmack edelsüß oder scharf)
1 Spitzer Essig verdünnt in 1/16 l Wasser
1 EL Paradeismark (Tomatenmark)
1 TL Majoran
1 TL gemahlener Kümmel
Salz + Pfeffer nach Geschmack
Schweineschmalz (ich verwende immer Olivenöl)
Zwiebeln in Fett goldgelb (nicht zu hell) anrösten, paprizieren und kurz durchrühren. Sofort mit dem Essigwasser ablöschen, damit der Paprika nicht bitter wird. Das Fleisch zugeben und durchrösten. Dann alle Gewürze dazu, aber Achtung: Es wird keine weitere Flüssigkeit beigegeben. Das Fleisch darf nicht kochen, sondern nur dünsten! Der Saft entsteht allein durch Zwiebeln und Fleisch und wird nur auf diese Weise dick und sämig. Bei geschlossenem Deckel dünsten lassen bis das Fleisch kernig weich ist (das dauert ca. 3 Stunden). Dabei immer wieder umrühren und ggf. mit Salz und Pfeffer nachwürzen.
Aufgewärmtes Gulasch ist immer am besten!
Als Nachspeise gab’s Topfenstangerl, die ich nach dem letztwöchigen Rezept von Angela gemacht habe. Gefüllt habe ich sie mit der köstlichen, hausgemachten Himbeer-/Lavendelmarmelade meiner Schwester. Schmecken hervorragend und sind (wie das Gulasch) am nächsten Tag sogar noch besser.
Und damit geht’s nun zu Katjas Rezeptesammlung.
Habt einen schönen Start in die neue Woche!
Frage-Foto-Freitag
1.) Woran hattest du diese Woche Spaß?
An meinem ganz persönlichen Spiegelkabinett.
2.) Was geht am Wochenende?
Steckerlfisch grillen.
3.) Der Hit?
Endlich die ersten selbst gezogenen Radieschen.
4.) In Planung?
Schon ewig: Stempel fertig machen.
5.) Und sonst so?
Mich über die Dreistigkeit meines Bäckers geärgert, der bei gleichzeitiger Preiserhöhung das Gewicht reduziert.
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Danke für Eure vielen, lieben Kommentare und ein wunderschönes Wochenende Euch allen!
Auf der Kirmes
In Wien ist das halbe Jahr Kirmes. Den Prater kennt jeder, der schon mal was von Wien gehört hat. Und meint damit eigentlich den Wurstel-Prater (gesprochen: Wurschtel-Prater), denn so heißt der verhältnismäßig kleine Teil mit dem Vergnügungspark. Mit Prater ist eigentlich ein riesiges Naherholungsareal gemeint, das aus weitläufigen Wiesen und Wäldern besteht und das Messegelände und ein Stadion (ja, auch wir haben Fußball-Stadien, auch wenn wir nicht wissen, wozu) beherbergt. Weniger bekannt – und das habe ich hier schon einmal gepostet – ist der Böhmische Prater, der angrenzend an ein anderes Naherholungsgebiet, den Laaer Wald, liegt. Der Böhmische Prater ist tatsächlich nur ein Vergnügungspark. Ein sehr überschaubarer. Das was ihn dennoch und gerade für Familien besonders interessant macht: hier kommen v.a. die Kleinsten auf ihre Kosten. Außerdem ist er sowas wie ein Freilichtmuseum, denn es stehen – und fahren – noch etliche Ururalt-Karusselle ganz aus Holz, die liebevoll von Hand bemalt sind und jedem Adrenalin-Junky die Stirn bieten. Die Karussellpferdskizze und alle Fotos sind dort entstanden – bis auf das zweite von oben: das wurde letztes Jahr auf Noirmoutier im französischen Département Vendée gemacht und hat sich hier eingeschummelt, weil mich grad arges Fernweh plagt.
Wenn ich schon nicht weg kann, geh ich jetzt wenigstens zu Luziapimpinella und schau, was sich dort so abspielt.

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